Gläubigerverhandlung

Gläubigerausschuss

Grundsätzlich gilt, dass ein Gläubigerausschuss nur bei grösseren Insolvenzverfahren einzusetzen ist. Er ist vergleichbar mit einer Aufsichtsratsposition und soll regelmäßig bei Insolvenzen in Eigenverwaltung als Kontrollinstanz eingesetzt werden und den Insolvenzverwalter unterstützen. Gemäß Insolvenzordnung sollen im Gläubigerausschuss die absonderungsberechtigten Gläubiger,  die Insolvenzgläubiger mit den höchsten Forderungen,  die  Kleingläubiger und die Arbeitnehmer vertreten sein.

 

Es macht also Sinn, schon im Vorfeld wohlgesonnene Gläubiger zu identifizieren und entsprechende Verhandlungen zu führen. Gerne stehe ich Ihnen hierfür zur Verfügung.

Gläubigerversammlung

Die Gläubigerversammlung ist im deutschen Insolvenzverfahren das Gremium, das die Rechte der Gläubiger gegenüber Insolvenzgericht, Insolvenzverwalter und Insolvenzschuldner wahrnimmt. Sie dient damit der Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen der Gläubiger. Die Gläubigerversammlung wird vom Gericht berufen und tagt nicht öffentlich. Bei Abstimmungen ist die Stimmenmehrheit zunächst nach den Forderungsbeträgen zu berechnen, d.h. je höher die Forderung, desto "gewichtiger" die Stimme.

 

Auch hier fährt man als Schuldner gut, wenn man Fürsprecher unter den Gläubigern hat, gerade im Hinblick auf die Genehmigung von Insolvenzplänen und der zu vereinbarenden "Quote".

Eröffnungstermin

Im Eröffnungsbeschluss bestimmt das Insolvenzgericht Termine für eine Gläubigerversammlung, in der auf der Grundlage eines Berichtes des Insolvenzverwalters über den Fortgang des Insolvenzverfahrens entschieden wird. Ferner soll die eingesetzte Gläubigerversammlung im Prüfungstermin die angemeldeten Forderungen prüfen.